Schneiderwind
Original Vintage Blend "100"
Markenname: Schneiderwind
Hersteller: K&K
Mischung: Virginia
Schnittbreite: Broken Flake
Typ: leicht aromatisiert
Stärke: leicht- medium
Dieser Tabak wurde von mir im Rahmen eines Daft-Blindtest reviewed.
Die Reviews der anderen Teilnehmer sind hier zu finden: **klick**
Assoziationen eines leichten Whisky- oder Brandycasings vernehmbar. Anklänge an den Sherlock Holmes von Peterson kommen auf...
Der Schnitt erinnert auf den ersten Blick an den MB Mix, mit dem er allerdings sonst nichts gemeinsam hat. Das Einbringen in die Pfeife stellt kein Problem dar, man sollte den Tabak allerdings auf Grund des Schnitts nicht zu fest stopfen. Das Aufquellen würde sonst begünstigt werden.
Ich habe für den Tabak eine Billard mit recht großen Kopf gewählt, damit der Tabak genügend Platz in der Pfeife findet.
Die ersten Züge nach dem Anzünden sind typisch Virginia, etwas beißend auf der Zunge und irgendwo unspektakulär. Vom Perique, so er denn in der Mischung vorhanden ist (was ich mir jedoch einbilde, daß er es ist) sind anfangs nur minimale Anklänge vernehmbar.
Nach einigen Zügen besticht das erste Drittel der Füllung dann aber doch durch eine deutlich vernehmbare würzige Note. Man schmeckt ebenfalls ein leichtes Anis-Aroma und auch die alkoholische Komponente fügt sich gut ein. Der Tabak ist vollmundig im Rauch, nicht aufdringlich und ist einfach "rund". Das Abbrandverhalten ist tadellos, kein Heißrauchen, kein Zungenbrennen, auch wenn er durch das lockere Stopfen schneller abbrennt.
Im zweiten Drittel der Füllung meine ich eine pfeffrige Note zu schmecken, ebenso ein leichtes Honigaroma, welches vorher nicht erkennbar war, aber eine schöne Ergänzung zu den anderen Aromen darstellt und den Tabak noch interessanter macht.
Der Tabak bleibt auch im weiteren Abbrand recht mild und angenehm zu rauchen.
Im letzten Drittel der Füllung sind die Casings und Aromen dann aber nahezu verschwunden und der Virginia zeigt nun sein wahres Gesicht, lecker, süß aber auch stärker werdend. Nikotinstark wird der Tabak jedoch zu keiner Zeit.
Der Tabak mußte während der ganzen Füllung nur einmal nachgezündet werden, was ich allerdings selten habe, wenn ich beim Rauchen vor dem PC sitze oder lese. Kondensat ist bei diesem Tabak kein Thema, obwohl ich sonst gerade bei Virginia-Mischungen oder Flakes Probleme dieser Art habe - ich bin halt Latakia-Mixture-Raucher ;-)
Der Reiniger kam nur einmal kurz zum Einsatz, weil ich vergessen hatte rechtzeitig nachzustopfen. Der Tabak brennt eigentlich sauber bis zum Schluß ab und es verbleibt ein Häufchen mittelgrauer Asche, durchsetzt mit einigen schwarzen Krümeln.
Fazit:
Daumen hoch! Ein guter und anständiger Tabak, der zwar nicht zwangsweise in mein "Beuteschema" passt, aber durchaus wert ist geraucht zu werden, wenn man Virginia-Freund ist oder auch für den, der ab und an mal gerne einen guten Virginia zu schätzen weiß.
Der Schnitt erinnert auf den ersten Blick an den MB Mix, mit dem er allerdings sonst nichts gemeinsam hat. Das Einbringen in die Pfeife stellt kein Problem dar, man sollte den Tabak allerdings auf Grund des Schnitts nicht zu fest stopfen. Das Aufquellen würde sonst begünstigt werden.
Ich habe für den Tabak eine Billard mit recht großen Kopf gewählt, damit der Tabak genügend Platz in der Pfeife findet.
Die ersten Züge nach dem Anzünden sind typisch Virginia, etwas beißend auf der Zunge und irgendwo unspektakulär. Vom Perique, so er denn in der Mischung vorhanden ist (was ich mir jedoch einbilde, daß er es ist) sind anfangs nur minimale Anklänge vernehmbar.
Nach einigen Zügen besticht das erste Drittel der Füllung dann aber doch durch eine deutlich vernehmbare würzige Note. Man schmeckt ebenfalls ein leichtes Anis-Aroma und auch die alkoholische Komponente fügt sich gut ein. Der Tabak ist vollmundig im Rauch, nicht aufdringlich und ist einfach "rund". Das Abbrandverhalten ist tadellos, kein Heißrauchen, kein Zungenbrennen, auch wenn er durch das lockere Stopfen schneller abbrennt.
Im zweiten Drittel der Füllung meine ich eine pfeffrige Note zu schmecken, ebenso ein leichtes Honigaroma, welches vorher nicht erkennbar war, aber eine schöne Ergänzung zu den anderen Aromen darstellt und den Tabak noch interessanter macht.
Der Tabak bleibt auch im weiteren Abbrand recht mild und angenehm zu rauchen.
Im letzten Drittel der Füllung sind die Casings und Aromen dann aber nahezu verschwunden und der Virginia zeigt nun sein wahres Gesicht, lecker, süß aber auch stärker werdend. Nikotinstark wird der Tabak jedoch zu keiner Zeit.
Der Tabak mußte während der ganzen Füllung nur einmal nachgezündet werden, was ich allerdings selten habe, wenn ich beim Rauchen vor dem PC sitze oder lese. Kondensat ist bei diesem Tabak kein Thema, obwohl ich sonst gerade bei Virginia-Mischungen oder Flakes Probleme dieser Art habe - ich bin halt Latakia-Mixture-Raucher ;-)
Der Reiniger kam nur einmal kurz zum Einsatz, weil ich vergessen hatte rechtzeitig nachzustopfen. Der Tabak brennt eigentlich sauber bis zum Schluß ab und es verbleibt ein Häufchen mittelgrauer Asche, durchsetzt mit einigen schwarzen Krümeln.
Fazit:
Daumen hoch! Ein guter und anständiger Tabak, der zwar nicht zwangsweise in mein "Beuteschema" passt, aber durchaus wert ist geraucht zu werden, wenn man Virginia-Freund ist oder auch für den, der ab und an mal gerne einen guten Virginia zu schätzen weiß.