Tabak Jurewicz
Neumarkt Special 99
Markenname: Tabak Jurewicz
Hersteller: K & K
Mischung: Latakia-Mixture (Virginia, Latakia, m.E. auch Cavendish und Perique)
Schnittbreite: Mixture
Typ: englisch
Stärke: medium
Dieses Review entstand im Rahmen eines Daft-Blindtests
Die Reviews der anderen Teilnehmer findet Ihr hier: **klick**
Der Latakia ist deutlich zu erriechen und so war dies auch von allen Tabaken des Blindtests der erste, der den Weg in meine Pfeife gefunden hat. Wer mich kennt, konnte sich dies sicher denken ;-)
Das Einbringen und Anzünden gestaltet sich, mixture-typisch recht problemlos und so dampfte ich drauflos. Der Geschmack der ersten Züge? Latakia, aber durchweg süßlich, fast schon zu süß für eine englische Mischung, was sich aber nach einigen weiteren Zügen - zum Glück - wieder relativiert hat.
Der Tabak wird zunehmend würziger im Geschmack, allerdings tippe ich beim Latakia eher auf einen zypriotischen, als einen syrischen, gerade weil er süßer daherkommt.
Ab der Hälfte der Füllung tritt der Latakia, der anfangs durchaus dominierte zunehmend in den Hintergrund und man schmeckt als weitere Komponente ein typisch süßliches Virginia-Aroma. Daß ich anfangs Perique - zumindest vom Geruchsempfinden her - vermutet habe, vermag ich nicht mehr eindeutig zu sagen. Ich würde mich nicht wundern, wenn welcher enthalten wäre, aber deutlich wird es nicht.
Auf eine ganz besondere Art und Weise ist der Tabak aber interessant, auch wenn ich ihn eigentlich zu süß für eine englische Mischung finde, fehlt ihm doch die Würze und etwas Kraft. Der Tabak wirkt einerseits etwas farblos, aber da ist doch etwas, was einen bei Laune halten kann.
Im letzten Drittel allerdings verschwindet die Süße und auch alles andere an dem man den Geschmack festmachen könnte. Der Latakia bleibt subtil im Hintergrund. Dafür kann man den Tabak nun wunderbar nebenher rauchen, ja er verleitet einen geradezu dies zu tun und auch ein auf die dabei vorhandene Unaufmerksamkeit zurückzuführendes Wiederanzünden wird nicht bestraft, sondern fast gleichgültig hingenommen.
Zum Ende der Füllung hin, empfinde ich den Tabak als leicht "pappig", lieblos, man schmeckt zwar noch eine salzige Note, aber die allein reisst es nicht raus, wie man so schön sagt. Im Gegenteil, er wird langweilig. Auch wenn es durch die Bank nicht nur positive Überraschungen sind, die dieser Tabak bereithält. Er überrascht bis zum Schluß durch abwechslungsreiche Geschmäcker, die sicher auch Liebhaber finden.
Mit Schluß hab ich mir auch schon das Stichwort gegeben...
Fazit: Ein Tabak den den ich generell nicht ablehnen würde, da er vom Geruch her zu täuschen vermag. Ich bin gespannt um welchen es sich handelt, damit ich das Angebot ihn zu kaufen oder angebotenerweise noch mal zu Rauchen ggf. ablehnen könnte.
Schade ich hatte mir mehr erhofft.
Das Einbringen und Anzünden gestaltet sich, mixture-typisch recht problemlos und so dampfte ich drauflos. Der Geschmack der ersten Züge? Latakia, aber durchweg süßlich, fast schon zu süß für eine englische Mischung, was sich aber nach einigen weiteren Zügen - zum Glück - wieder relativiert hat.
Der Tabak wird zunehmend würziger im Geschmack, allerdings tippe ich beim Latakia eher auf einen zypriotischen, als einen syrischen, gerade weil er süßer daherkommt.
Ab der Hälfte der Füllung tritt der Latakia, der anfangs durchaus dominierte zunehmend in den Hintergrund und man schmeckt als weitere Komponente ein typisch süßliches Virginia-Aroma. Daß ich anfangs Perique - zumindest vom Geruchsempfinden her - vermutet habe, vermag ich nicht mehr eindeutig zu sagen. Ich würde mich nicht wundern, wenn welcher enthalten wäre, aber deutlich wird es nicht.
Auf eine ganz besondere Art und Weise ist der Tabak aber interessant, auch wenn ich ihn eigentlich zu süß für eine englische Mischung finde, fehlt ihm doch die Würze und etwas Kraft. Der Tabak wirkt einerseits etwas farblos, aber da ist doch etwas, was einen bei Laune halten kann.
Im letzten Drittel allerdings verschwindet die Süße und auch alles andere an dem man den Geschmack festmachen könnte. Der Latakia bleibt subtil im Hintergrund. Dafür kann man den Tabak nun wunderbar nebenher rauchen, ja er verleitet einen geradezu dies zu tun und auch ein auf die dabei vorhandene Unaufmerksamkeit zurückzuführendes Wiederanzünden wird nicht bestraft, sondern fast gleichgültig hingenommen.
Zum Ende der Füllung hin, empfinde ich den Tabak als leicht "pappig", lieblos, man schmeckt zwar noch eine salzige Note, aber die allein reisst es nicht raus, wie man so schön sagt. Im Gegenteil, er wird langweilig. Auch wenn es durch die Bank nicht nur positive Überraschungen sind, die dieser Tabak bereithält. Er überrascht bis zum Schluß durch abwechslungsreiche Geschmäcker, die sicher auch Liebhaber finden.
Mit Schluß hab ich mir auch schon das Stichwort gegeben...
Fazit: Ein Tabak den den ich generell nicht ablehnen würde, da er vom Geruch her zu täuschen vermag. Ich bin gespannt um welchen es sich handelt, damit ich das Angebot ihn zu kaufen oder angebotenerweise noch mal zu Rauchen ggf. ablehnen könnte.
Schade ich hatte mir mehr erhofft.